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Kartsport

Karts and Racing

Die ersten Stunden des Kartsports im AC Mayen und wilden Rennen durch die General-Delius-Kaserne mit Fahrern wie Geo Bell, Heinz Degen, Peter Schaaf, Franz Mohr (+), Rolf Dietrich, Hans-Josef Scharrenbach und Manfred Schneider, lagen bereits einige Jahre zurück, als man in dieser Richtung wieder aktiv wurde.

Karl Druckenmüller brachte seinen Sohn Ralf auf die Rennstrecke der in dieser Disziplin das erste Kapitel seiner Rennsportkarriere schrieb. Zur gleichen Zeit scharrte Ottmar Mayan junge Männer wie Magnus Thelen, Mario Otto und Christian Scheider um sich und machte die seit
1986 eröffnete Kartbahn des Nürburgringes unsicher.

Der große Durchbruch kam aber erst mit der Einführung des Kartslaloms. Ab 1989 war es möglich bereits im zarten Alter von 8 Jahren mit dem motorisierten Sport zu beginnen. Mit der Herabsetzung des Mindestalters kam die gesamte Motorsportlandschaft in Bewegung.

Sofort wurde man auch im AC Mayen rührig, eine Handvoll Eltern mit ihren Kinder ( Scheider, Hennerici, Knab, Druckenmüller) taten sich zusammen und überlegten wie man gemeinsam trainieren könnte, um diese Sportart erfolgreich auszuüben. Kurzerhand stellte Achim Henerici sein Kart zur Verfügung und sofort wurde regelmäßig damit trainiert. Es wurden dann die ausgeschriebenen Veranstaltungen gefahren und einige Erfolge eingeheimst. Timo Scheider wurde im ersten Jahr auch sofort Gaumeister in dieser Disziplin.

Mit diesen Erfolgen kam natürlich dann auch die Anerkennung im Club und das Interesse weiterer Jugendlicher. Der AC Mayen beschloss dann ein clubeigenes Kart für Trainingszwecke anzuschaffen und auch selbst ein Kartslalomturnier auszutragen. Dieses Turnier am Traditionstermin Vatertag ist aus dem Motorsportkalender des ADAC Mittelrhein nicht mehr wegzudenken.

Die Erfolge gaben uns Recht und immer mehr Jugendlichen kamen zur Truppe. Nicht zuletzt trugen auch die Erfolge dieser Jugendlicher einmal mehr dazu bei den Titel des erfolgreichsten Clubs im ADAC Mittelrhein nach Hause zu tragen.


Immer wieder stieg dann der ein oder andere der Jungs und Mädels aus dieser Sportart auf, um sich mit schnelleren Gefährten auszutoben.. Zum Beispiel in den Rennkartsport dann weiter zur Formel und den Tourenwagen. Hier seien als Beispiel nur einige Namen genannt – Timo Scheider, Ralf Druckenmüller, Marc Henerici, usw. Sie alle haben einmal klein angefangen und haben ihre Kinderschuhe nicht ganz vergessen, was man daran erkennt, dass man sie auch heute ab und an noch bei einem Kartslalom als Zuschauer entdecken kann.

Ralf Druckenmüller, der seine Motorsportkarriere bis dahin ohne große Förderung geschafft hatte, wechselte als Erster in den großen Rennsport und wurde 1990 Meister in der Formel Ford, 1995 setzte er dann mit einem Sieg in der Formel Renault ein weiteres Highlight. Nach einigen Jahren in der Renault-Spider-Throphy tummelte er sich 2002 recht erfolgreich in der V-8-Star-Serie. In diesem Jahr ist er einer der Macher im RS-Team formula und übernimmt dort die Leitung für den Einsatz der Formel-Renault Fahrzeuge

Mit „Druckis“ Hilfe fand Timo Scheider 1995 ein Formel Renault Cockpit und wurde als Dank an Ralf dafür dann auch gleich Meister in der 1,8 l Klasse.
Als Debütant in der Deutschen Formel 3 Meisterschaft hat dann am Titelgewinn nicht allzu viel gefehlt. Aber auch als Vizemeister in dieser sehr hoch angesehenen Serie har er recht eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht.

Seit Wiederauferstehung der DTM im Jahr 2000 bestreitet Timo seine Rennen in einem Opel Astra Coupe des Holzer Teams. In der Saison 2003 geht für das am Nürburgring beheimatete Phönix-Team an den Start.

Eine unserer schnellsten Damen, welche dann leider den Rennsport an den Nagel gehängt hat war Ramona-Maria Ragusa. Als Kartslalom-Fahrerin fuhr sie bereits vielen männlichen Konkurrenten um die Ohren und wechselte schließlich zur Kart-Rundstrecke, in der sie ebenfalls sehr erfolgreich unterwegs war. In den Jahren 1996 und 1997 belegte sie den
2. Platz in der Rennmeisterschaft Kart und wurde in diesen beiden Jahren auch Clubmeisterin in der Damenwertung.

Marc Hennerici, der 1996 mit einem 3. Platz im Bundesendlauf der ADAC Popkart-Meisterschaft ein weiteres Kapitel geschrieben hat, stieg dann in die Formel ADAC auf und findet heute nach einem Jahr im Langstreckenpokal am Nürburgring sein Betätigungsfeld beim Alfa 147 Cup im Rahmen der Beru Top 10.

Mirko Israel, der von vielen unbemerkt auch den Weg ins Formelauto geschafft hatte machte weiter von sich reden und schloss die Formel König-Meisterschaft 1996 mit einem hervorragenden 2. Platz in der B-Wertung ab. Leider hat auch er dann den Motorsport frühzeitig wieder aufgegeben.

Bedingt durch den guten Ruf den der AC Mayen sich nun auch im Kartsport erworben hatte schlossen sich Nathalie Kluck, Marcel Kronenberg und Maximilian Götz den AC’lern an. Die drei sind im Kartsport mittlerweile keine unbeschriebenen Blätter mehr und werden an einem weiteren Kapitel der Clubgeschichte mitwirken.

Auf dem besten Weg ist „Maxi Götz“, der junge Uffenheimer, der auch über Kartslalom, Kadetten bis hin zur Juniorklasse die Erfolgsleiter empor klimmt.
Die Vizemeisterschaft im „Deutschen Junior-Kartpokal“ und viele Top-Qualifikationen im internationalen Kartsport beweisen das.
Für 2002 hatte Maxi in der Vorentscheidung bei BMW einen gut dotierten Förderplatz erreicht und blies in der Formel BMW ADAC 2002 zum Halali. Der Gewinn der Rookiewertung und der zweite Gesamtplatz dieser Meisterschaft zeigt, dass auch er das Zeug hat ein ganz Großer zu werden. In 2003 wird er erneut in dieser Meisterschaft an den Start gehen, mit dem Ziel diesmal Meister zu werden.

Bei den allerjüngsten, den Bambinis, sind mit der „Sportförderung Meyer-Lissendorf“ die Aktiven Christian Vietoris und Yasin Cengiz im gelben Outfit des AC Mayen unterwegs. Und dies ziemlich flink, Christian Vietoris konnte 2001 +2002 die Gaumeisterschaft des ADAC Mittelrhein, sowie den Int/Nat. Deutsche ADAC Bambini Kartcup Region Mitte und den Endlauf in dieser Klasse für sich entscheiden. Sein Teamkollege Yasin Cengiz wurde in beiden Meisterschaften jeweils 5 und im Jahr 2003 dritter.


Ebenso fährt das Privatteam um Dennis Rauen fleißig Punkte für den AC Mayen ein. Er wurde 2001 nicht nur Gaumeister der P2 beim Kartslalom, nein er ist auch bereits eifrig auf der Rundstrecke zu Hause. In diesem Jahr ist er in die Klasse Bambini A aufgestiegen wo es schon wieder etwas flotter voran geht. Ebenso erste sporadische Rundstreckenversuche machte im letzten Jahr in der Klasse Bambini B der Kartslalomfahrer Markus Bender.


Da das Training des Kart-Slalom Nachwuchses weiterhin kräftig boomt, wird es wohl auch nicht lange auf sich warten lassen, bis aus der „Hütchen Formel I“ weiterer Nachwuchs heranreift.

Einige der ehemaligen Kartslalomfahrer, nämlich zur Zeit Tim Höfker, Michael Elzer, Christian Schäfer und Christoph Schumacher bleiben dem Slalom auch treu und suchen Ihr Betätigungsfeld im Automobilslalom, den man bereits mit 16 Jahren fahren darf.

Wir werden also weiterhin ein waches Auge auf unseren hoffnungsvollen Nachwuchs werfen müssen und Ihren Weg in den großen Motorsport beobachten..

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