Bis zum Jahr 2002 führte der Automobil-Club 1927 Mayen e. V. im ADAC in einer Veranstaltergemeinschaft mit dem ADAC Nordrhein und dem ADAC Saarland jährlich den ADAC Supersprint durch. Nachdem aber der 28. Internationale ADAC Supersprint mit einem finanziellen Verlust für den Verein beendet wurde, beschloss der Vorstand, nur noch solche Veranstaltungen durchzuführen, die zumindest mit einer schwarzen Null abgerechnet werden können. Für das Jahr 2003 wurde der Supersprint dann als Michael-Schumacher-Fan-Tag im Auftrag der Nürburgring GmbH am Leben erhalten, als Ein-Tages-Veranstaltung und ohne finanzielles Risiko. Die Planungen für den Supersprint 2004 gestalteten sich äußerst langwierig, da sich alle Verhandlungen mit möglichen Partnern und Serien als denkbar schwierig erwiesen. Insbesondere mit dem Vorsatz des Vorstandes, kein finanzielles Risiko mehr einzugehen, welches die Kasse des Clubs belasten könnte, war es doppelt schwierig, ein Veranstaltungskonzept auf die Beine zu stellen, welches dem hohen Anspruch des Club an von ihm durchgeführte Veranstaltungen gerecht wird. Die rückläufige Entwicklung im gesamten Motorsport bekam auch der AC Mayen zu spüren und die schönste und modernste Rennstrecke der Welt hat nun mal ihren Preis. Dies alles hatte zur Konsequenz, dass bisher ab dem Jahr 2004 kein Supersprint vom AC Mayen mehr durchgeführt werden konnte. Jedes Jahr wird zwar wieder nach neuen Möglichkeiten gesucht, den Supersprint wiederum durchzuführen; aber da sind sich alle einig, dass dies nicht zu jedem Preis erfolgen darf.
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