Der Saisonauftakt der Historic Monoposto Racing am 18. und 19. April 2026 auf dem Circuit Zandvoort bot ein stark besetztes Feld mit 40 Fahrern aus acht Nationen. Mitten drin: Simone Busch vom AC Mayen, die in ihre zweite Saison der Serie startet.
Bereits vor dem Rennwochenende stand Busch vor einer Doppelbelastung, da ihr Team Färber-Motorsport parallel auch in Hockenheim im Einsatz war. Sie übernahm zusätzlich organisatorische Aufgaben: „Wir mussten das Team aufteilen, daher hatte ich auch die Rolle der Teammanagerin. Dank meiner Mechaniker und Unterstützung im Team konnte ich mich trotzdem aufs Fahren konzentrieren.“
Sportlich begann das Wochenende schwierig. Im ersten Qualifying lag Busch auf Rang 13, ehe ein Defekt an der hinteren rechten Radaufhängung sie stoppte. Sie musste das Zeittraining abbrechen und von Platz 18 starten.
Auch das erste Rennen verlief herausfordernd: Kurz vor dem Start setzte Regen ein, dennoch fuhr das Feld auf Slicks. „Das sind Bedingungen, bei denen ich noch Defizite habe“, erklärte Busch. Sie kämpfte unter schwierigen Bedingungen und belegte am Ende den 21. Rand von 38 Startern.
Im zweiten Qualifying wurde sie auf einer schnellen Runde von einem Konkurrenten eingebremst, zusätzlich erschwerten doppelte Gelbphasen das Fahren. Am Ende reichte es nur für Startplatz 19. Im abschließenden Rennen zeigte Busch jedoch eine starke Leistung. Mit gutem Start und konsequenten Überholmanövern arbeitete sie sich bis auf Platz 13 vor und stellte dabei sogar eine neue persönliche Bestzeit auf. „Adrenalin pur! Ich bin erstmals im ersten Drittel angekommen und konnte trotz abbauender Reifen meine Bestzeit fahren.“
Ein besonderes Erlebnis war für Busch auch die Begegnung mit Rennwagenkonstrukteur Adrian Reynard, der selbst am Rennen teilnahm. „Eine große Ehre, ihn kennenzulernen.“
Mit viel Selbstvertrauen blickt Busch nun auf ihr Heimrennen am Nürburgring im Juni: „Ich freue mich riesig darauf.“
Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC
