Nach einer rund 26-stündigen Anreise erreichte Junis Holzleitner das ungarische Nyirád. Vom 14. bis 16. August machte dort die FIA European Autocross & Cross Car Championship Station. Auf dem anspruchsvollen Nyirád Racing Center wartete damit eine weitere internationale Herausforderung auf den jungen Fahrer. Die Veranstaltung ist Teil der FIA-Europameisterschaft im Autocross und Cross Car und bringt Fahrer aus verschiedenen europäischen Ländern auf den anspruchsvollen Offroad-Strecken zusammen. Junis Holzleitner ging dabei unter der Bewerbung des Automobilclub 1927 Mayen e.V. im ADAC an den Start.
Trotz der langen Anreise war die Vorfreude auf das Rennwochenende groß. Am Freitag standen zunächst die Papierabnahme, die technische Kontrolle und das Fahrerbriefing auf dem Programm. Am Samstag wurde es dann erstmals ernst. Bereits um 8 Uhr begann das Warm-up, bevor anschließend die beiden Zeittrainings auf dem Programm standen. Am Ende der beiden Trainings stand für Junis Startplatz 10 zu Buche. Vor allem im ersten Zeittraining lief jedoch noch nicht alles optimal. Ein Dreher sowie einige noch nicht perfekt getroffene Bremspunkte kosteten wertvolle Zeit.
Im ersten Heat konnte Junis anschließend aber deutlich zulegen. Mit einer starken Aufholjagd kämpfte er sich bis auf Platz sieben nach vorne und zeigte damit, welches Potenzial in ihm und seinem Fahrzeug steckt. Auch am Sonntag begann der Renntag bereits früh um 8 Uhr. Im zweiten Heat folgte mit Platz fünf ein weiteres starkes Ergebnis. Im dritten Heat wurde der Vorwärtsdrang allerdings durch eine Kollision gebremst. Dabei wurde ein Reifen aufgeschlitzt, sodass Junis den Lauf nur auf Platz neun beenden konnte. In der Addition der Ergebnisse bedeutete dies schließlich Startplatz acht für das große Finale. Dort erwischte Junis einen guten Start und konnte sich zunächst auf Position sechs verbessern. Kurz darauf gelang ihm sogar der Sprung auf Platz fünf. Ein Bremsfehler in einer Kurve kostete anschließend jedoch einige Positionen. Trotz des Rückschlags kämpfte er bis zum Schluss weiter und beendete das Finale schließlich auf Platz neun.
Die Enttäuschung über das Ergebnis war zunächst verständlicherweise groß. Mit etwas Abstand überwog jedoch die Freude über die vielen positiven Eindrücke und die wertvollen Erfahrungen, die Junis aus Nyirád mitnehmen konnte. Gerade die anspruchsvolle Strecke stellte eine besondere Herausforderung dar und bot gleichzeitig die Möglichkeit, sich fahrerisch weiterzuentwickeln. Auch das faire und respektvolle Miteinander unter den Teilnehmern sowie die Unterstützung des eigenen Teams trugen zu einem rundum positiven Rennwochenende bei.
Ein besonderer Dank gilt dabei auch LifeLive. Das Team schaute nach jedem Rennen bei den Fahrern vorbei, erkundigte sich nach deren Befinden und bot Unterstützung an. Diese Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft wurden von Junis und seinem Umfeld besonders geschätzt.
Mit dem Rennen in Ungarn konnte Junis in diesem Jahr bereits bei drei Läufen der Europameisterschaft wertvolle internationale Erfahrungen sammeln. Neben den sportlichen Ergebnissen bleiben dabei vor allem die vielen besonderen Erlebnisse und Erinnerungen. Genau das macht für Junis einen wesentlichen Teil der Faszination Motorsport aus.
Ein ganz besonderer Dank gilt seinem Vater, der ihn bei jedem Schritt begleitet, unterstützt und ihm jederzeit zur Seite steht. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Weges im Motorsport. Mit dem Wochenende in Nyirád ist die Europameisterschaft für Junis in diesem Jahr abgeschlossen. Der Blick richtet sich nun auf die letzten beiden Läufe der Deutschen Meisterschaft. Dort möchte Junis die Saison mit weiteren guten Leistungen und möglichst starken Ergebnissen erfolgreich abschließen. Für Junis Holzleitner war die FIA European Autocross & Cross Car Championship in Nyirád damit nicht nur ein weiteres Rennwochenende, sondern vor allem eine weitere wertvolle Erfahrung auf seinem Weg im Motorsport – gemeinsam mit seinem Team und seinem Vater.
Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC.
